Weitere Projekte aus dem Bereich: Verkehrs- und Stadtplanung (Wettbewerbe)
Vision-Unterirdisches-Kaufhaus©
Karstadt Marktplatz in Halle/ Saale, 2000
Vision
Im südlichen Bereich des Marktplatzes zu Halle / Saale, im Herzen der Stadt, könnte ein sehr ehrgeiziges Bauvorhaben, das Projekt „Marktplatz Karstadt“ entstehen. Es könnte hier ein unterirdisches Kaufhaus mit Passagencharakter und, als Hauptanziehungspunkte, mit Gläserner Pyramide, Gläsernem Turm sowie Gläserner Box realisiert werden.
Dieses Projekt sucht seinesgleichen.
…Die Ausgangssituation
Das Kaufhaus „Karstadt“ in der Mansfelder Straße in Halle/Saale kämpft zur Zeit um eine bessere Attraktivität am Standort Halle.
Als große Kaufhauskette versucht „Karstadt“, den schlechten Standortbedingungen in der Mansfelder Straße durch die Möglichkeit eines Standortwechsels an die Nord - Ost - Ecke am Marktplatz der Stadt Halle / Saale zu entgehen. Das Konzept sieht unter anderem eine vollflächige Bebauung der kleinteiligen und gewachsenen Hofstrukturen der Altstadt sowie eine Tiefgarage mit ca. 400 Stellplätzen vor.
Dieses Konzept von „Karstadt“ passt nicht in das Verkehrskonzept zur verkehrsberuhigten Altstadt der Stadt Halle und wird von der Stadt Halle nicht mit getragen. Bevorzugt wird von der Stadt Halle das Konzept von „Kaufhof“. Für „Kaufhof“ bedeutet dies einen weiteren Standortvorteil gegenüber „Karstadt“.
Infolge dessen stellt „Karstadt“ sein weiteres Engagement für den Standort Halle / Saale in nächster Zukunft in Frage.
Die Alternative
Eine Alternative zur Nord–Ost–Ecke wäre eine Platzierung des Kaufhauses „Karstadt“ unter die Erde, unter den Markt zu Halle/Saale. Über solitäre Baukörper wie Gläserne Pyramide, Gläserne Box und Gläserner Turm werden die Hauptzugänge repräsentativ und werbewirksam markiert. Das ehemalige Kaufhaus am Markt wird saniert und mit einem Neubau für Verwaltung, Personal und Anlieferung mit in das neue Projekt Marktplatz Karstadt integriert.
Mit der Neubebauung der Nord-Ost-Ecke, dem unterirdischen Kaufhaus mit der gläsernen Pyramide und dem gläsernen Turm sowie der Sanierung des vorhandenen "Kaufhauses am Markt entsteht ein neu gestalteter Marktplatz in der Mitte von halle mit vielfältigen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten und einer nahezu perfekten Verkehrsanbindung. Von hier aus können die gesamte Altstadt zu Fuß sowie alle Stadtteile bequem per Straßenbahn erreicht werden. Der Individualverkehr wird vom Stadtring über Hallmarkt, Oleariusstraße und Steinbockgasse zur Einfahrt der Tiefgarage am Schülershof geführt. Der Anlieferverkehr wird vom Stadtring über Brauhausstrasse, Kleiner Berlin in die Anlieferzone in der Großen Märkerstraße geleitet.
Die neue Mitte
…der Stadt Halle
Mit der Neubebauung der Nord–Ost–Ecke, dem unterirdischen Kaufhaus mit der gläsernen Pyramide und dem gläsernen Turm sowie der Sanierung des vorhandenen „Kaufhauses am Markt“ entsteht ein neu gestalteter Marktplatz in der Mitte von Halle mit vielfältigen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten und einer nahezu perfekten Verkehrsanbindung. Von hier aus können die gesamte Altstadt zu Fuß sowie alle Stadtteile bequem per Straßenbahn erreicht werden.
Bearbeiter: Dipl.-Ing. (FH) Architekt André Schuppmann
Projekt: GalerieHochstrasse© Halle 1998
Die städtebauliche Umstrukturierung des brachliegenden Stadtraumes der Hochstraße in Halle/Saale









